Projekt

Viele sinnvolle Umweltschutz- und nachhaltige Energie-Maßnahmen sowie deren umweltrelevante sowie kostenseitigen Vorteile sind vielen bzw. den meisten Landwirten nicht bekannt. Es gab dazu bereits einige Initiativen, wie beispielsweise geförderte Energieeffizienzberatungen für die Land- und Forstwirtschaft. Diese Aktionen zur Anreizschaffung waren jedoch nur teilweise erfolgreich. Gründe hierfür sind die Vorurteile und das fehlende Verständnis für den möglichen Nutzen / Vorteil für jeden Landwirt / jede Landwirtin. Dabei verfolgen Landwirte / Landwirtinnen das gleiche Ziel: Umsetzen von Maßnahmen, welche sowohl zur Vermeidung des Klimawandels beitragen, als auch konkurrenzfähige Lösungen durch neue Einnahmequellen oder Kostenreduktionen schaffen. Eine Win-Win-Situation wird angestrebt.

Hier soll das Projekt „Pilotdurchführung des ersten landwirtschaftlichen Arbeitskreises Umweltschutz & Energie“ ansetzen: Damit das vorhandene Potenzial an Umweltschutz in der Landwirtschaft durch Landwirte selber strukturiert und professionell ausgenutzt werden kann, bestand die Idee der Gründung und pilothaften Durchführung eines ersten landwirtschaftlichen Arbeitskreises „Umweltschutz & Energie“. Arbeitskreise sind Gruppen von 10 bis 20 Bäuerinnen und Bauern, die das gleiche Ziel verfolgen, nämlich ihren Betrieb erfolgreich in die Zukunft zu führen. Sie schließen sich für eine bestimmte Zeit zusammen, um ihr betriebliches Wissen und Können zu vertiefen bzw. zu erweitern. Hauptziel der Arbeitskreisberatung war somit die Weiterbildung der Bäuerinnen und Bauern.

Einen Arbeitskreis bezüglich „Umweltschutz & Energie“ gab es jedoch bis dato noch nicht. Landwirtschaftliche Arbeitskreise sind eine besonders bewährte Methode, damit sich ein Landwirt in einem bestimmten Themenfeld laufend verbessern kann. Diese Methode wurde im Rahmen des Projektes auf „Umweltschutz & Energie“ in der Landwirtschaft übertragen.

Durch das Projekt sollte daher festgestellt werden, ob die Durchführung eines Arbeitskreises „Umweltschutz & Energie“ sinnvoll ist und zu Energieeffizienzsteigerungen, der Integration Erneuerbarer und nachhaltigen Mobilitätslösungen in der Landwirtschaft führt. Auch sollten erste, pilothafte Erfahrungen gesammelt werden, wie die Durchführung des angedachten Arbeitskreises sinnvoll realisiert werden kann.

Das Projekt wurde von Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung insbesondere durch Unterstützung einer landwirtschaftlichen Fachschule flankiert.

Laufzeit: 01.03.2016 – 28.02.2019

Projektpartner:

  1. Bernadette Maierhofer (Landwirtin)
  2. Harald Pöltl (Landwirt)
  3. Josef Maierhofer (Landwirt)
  4. Reiterer & Scherling GmbH (Ingenieurbüro und Unternehmensberatung)

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des „Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus“ sowie des „Europäischen Landwirtschafsfonds für die Entwicklung ländlichen Raums“ gefördert und im Rahmen des Vorhabens 16.5.2 b über die „Stärkung der Zusammenarbeit von AkteurInnen und Strukturen zur Erhaltung des natürlichen Erbes & des Umweltschutzes“ im Bereich Umweltschutz durchgeführt.

Fördergebendes EU-Programm ELER
Fördergebende Bundesstelle